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Die Torte

Sie erinnern sich vielleicht an meinen Blogeintrag von Pfingstmontag?

 

Die Torte, die es traditionell seit 12 Jahren zur Feier des 24. Mai gibt, wurde diesmal erst zum 6. Juni gebacken.

In jedem Jahr gibt es kleine Hindernisse bei der Herstellung zu überwinden, da machte auch das Jahr 2010 keine Ausnahme.

Das Besondere an der Marienkäferkind-Geburtstagstorte ist die Deckschicht aus Götterspeise Himbeer, in die die entsprechende Jahreszahl mit Hilfe von TK-Himbeeren eingelegt wird. Bis zum letzten Jahr erfolgte die Herstellung in umgekehrter Reihenfolge, d.h.:
  1. einen Spiegel aus Götterspeise Himbeer in den gut geölten Boden einer flachen Kunststoffschüssel gießen, die Himbeeren zur passenden Zahl arrangieren (dabei unbedingt spiegelverkehrt arbeiten), kalt stellen (dabei das Wackeln beim Transport in den Kühlschrank vermeiden).
  2. sobald die Schicht fest geworden ist, die Frischkäse-Rote-Grütze-Sahne-Mischung einfüllen, glatt streichen, den Biskuitboden darauflegen, fest drücken und die Torte im Kühlschrank fest werden lassen.
  3. Vor dem Servieren die Torte mit der Schüssel auf eine Kuchenplatte stürzen, den Kuchenrand mit einem Messer lösen und aus der Schüssel auf die Tortenplatte gleiten lassen.

Das ganze funktioniert theoretisch gut, weil die Form ja geölt wird und die Torte beim Anheben der Schüssel im Zeitlupentempo auf die Platte gleitet. Wie gesagt: "theoretisch".

In der Praxis gab es Jahr für Jahr Schwierigkeiten, denen mit diversen Messern, heißen Lappen und sogar einem Fön entgegen gearbeitet wurde. Nicht immer mit Erfolg, sondern ganz oft mit dem Ergebnis ener zerstückelten Oberfläche, auf der die Götterspeise-Schicht puzzleartig zusammengesetzt werden musste.

Damit sollte in diesem Jahr endlich Schluss sein.

Also legte ich diesmal einen Tortenring um den Biskuitboden, strich die Füllung darauf und goss nach dem Erkalten der Füllung die flüssige Götterspeise als letzte Schicht in den Tortenring.

Dummerweise hatte ich nicht bedacht, dass die Fläche größer war als in den Jahren zuvor und dadurch die Menge an Götterspeise nicht ausreichte, um eine geschlossene Decke zu erhalten. Also musste eine zweite Schicht gegossen werden.

Da ich die Flüssigkeit vor dem Gießen der zweiten Schicht nicht genug abkühlen ließ (lieber Gott, gib mir Geduld, aber flott!), entstand ein interessantes Wolken-Design in der ansonsten makellosen Oberfläche.

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Die fehlerhafte Optik konnte jedoch das Geschmackserlebnis nicht beeinträchtigen. Marienkäfer-Kind und Gäste waren äußerst zufrieden.

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 (Sie sollten das Tortenmesser vor jedem neuen Schnitt abputzen!)

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(Unprofessionell liegend statt stehend serviert!)

Rücblick und Ausblick:

Diese Art der Zubereitung braucht etwas mehr Geduld und mehr Götterspeise, ist aber ansonsten stressfreier und sollte - spätestens im nächsten Jahr - wiederholt werden.

7.6.10 22:04
 
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