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Weihnachten 2006

Weihnachten 2006

Ein Schauspiel in mehreren Akten - letzter Teil

5. Akt: 1. Weihnachtstag - abends

Ort der Handlung:
Hotel Mama in einer mittelgroßen Stadt am linken Niederrhein
Akteure:
Mama, das große Kind, der Freund vom großen Kind, das kleine Kind

Szene 1:

Die Akteure sitzen am Esstisch und spielen „Activity“ auf Englisch. Es wird gezeichnet, erklärt und gestikuliert. „dog fight“, „rocking horse“, „spiral stair case“, „fake eye lashes“ und viele andere Begriffe müssen erraten werden. Nicht immer gelingt es den Akteuren ihren Begriff verständlich zu vermitteln. Häufig liegt oder sitzt mindestens eine(r) der Akteure auf dem Fußboden.
Partystimmung bei äußerst geringen Mengen von Alkohol sowie zahlreichen nicht-alkoholischen Drinks.

Szene 2:

Die Verteilung der Betten an die Akteure gestaltet sich schwierig. Das kleine Kind will a) nicht auf der seiner Meinung nach zu schmalen Liege und b) nicht an den seiner Meinung nach stinkenden Füßen vom großen Kind und Freund vom großen Kind schlafen.
So endet die Verteilung der Betten kurz vor Mitternacht damit, dass das kleine Kind auf dem Sofa im Wohnzimmer schläft und somit in jedem Raum der Wohnung (mit Ausnahme von Bad und Abstellkammer) mindestens eine(r) der Akteure untergebracht ist.
Weitere Gäste kann das Hotel Mama zur Zeit nicht aufnehmen.
Für das nächste Jahr plant die Hoteldirektion die Umgestaltung des bisherigen ChaosArbeitszimmers. Dann wird dort im Bedarfsfall mehr als eine Person untergebracht werden können. Reservierungen können bereits jetzt vorgenommen werden.

letzter Akt: 2. Weihnachtstag – früher Nachmittag

Ort der Handlung: Hotel Mama
Akteure: Mama

Szene 1:

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Szene 2:

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VORHANG – ENDE
26.12.06 21:28


Weihnachten 2006

Ein Schauspiel in mehreren Akten - Fortsetzung

3. Akt: 1. Weihnachtstag (1)

Szene 1:

Ort der Handlung: Eine Küche am linken Niederrhein
Akteure: die Tochter

Auf dem Herd steht ein ovaler schwarzer Topf.
Wie schon am Tag zu vor schneidet die Tochter das Suppengemüse.
Wie schon am Tag zuvor arbeitet das Gebläse der Dunstabzugshaube geräuschvoll.
Wie schon am Tag zuvor zischt es, als das Fleisch mit dem heißen Fett in Berührung kommt. Noch hat das Fleischstück eine beachtliche Größe, breitet sich aus im ovalen schwarzen Topf. Zwei Stunden später ist es stark geschrumpft. Verpackt in silberner Folie wartet der fertige Sauerbraten auf den Abtransport. Gewärmt von dunkelblauem Frottee, begleitet von einem Topf mit glänzend brauner Soße, tritt es seine letzte Reise an …

4. Akt: 1. Weihnachtstag (2)

Ort der Handlung: Eine Wohnung mitten im Ruhrgebiet
Akteuere: Großmutter, Mutter, das große Kind, das kleine Kind

Szene 1: (im Esszimmer)

Das Fleisch ist inzwischen scheibenförmig und teilt sich den Platz auf den grüngeblümten Tellern mit zwei Kartoffelklößen, der glänzend braunen Soße, dem Apfelkompott und den Preiselbeeren.
Die Tischdecke ist frisch gewaschen und gebügelt, nach kurzer Zeit ist das langweilige Weiß mit einigen braunen und roten Klecksen aufgepeppt.

Großmutter: „Die Decke kann man waschen …“

Szene 2: (im Wohnzimmer)

Wieder brennen vier Kerzen am Adventskranz.
Die Großmutter überreicht Geschenke an das große und an das kleine Kind.
Das große Kind überreicht ein großes Geschenk an die Mutter, die ab sofort Activity auf Englisch spielen kann.
Das kleine Kind überreicht ein kleines Geschenk an die Mutter, die nun ihre Lieblingsfotos in einem Buch gebunden hat.
Das große Kind behauptet, die Mutter freue sich über das kleine Geschenk mehr als über das große Geschenk.
Die Mutter beschließt daraufhin spontan die Erfindung eines Begeisterungsmessgerätes.
Das große und das kleine Kind überreichen zwei Geschenke an die Großmutter, die sich über die Marmelade fast noch mehr freut als über das Sodoku-Buch.
Die Großmutter überreicht ein Geschenk an das große Kind:

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Die Großmutter überreicht ein Geschenk an das kleine Kind:

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Szene 3: (in der Küche)

Die Mutter und das kleine Kind baden Geschirr in handwarmem Spülwasser und fachsimpeln über die Vor- und Nachteile von Haushaltsgroßgeräten sowie die Unsinnigkeit des Einsatzes von Weichspülmitteln bei Wasserhärtegrad 1.
Das große Kind unterhält derweil die Großmutter und verteilt anschließend das saubere Geschirr unter deren Anleitung in den diversen Schränken.

VORHANG – PAUSE
26.12.06 20:44


Weihnachten 2006

Ein Schauspiel in mehreren Akten

Regisseur: ladybird

1. Akt: Heiligabend (1)

Ort der Handlung: eine Küche am linken Niederrhein
Akteure: die Tochter

Szene 1:

Die Tochter steht in der winzigen Küche und zerkleinert Suppengemüse. Im Topf auf dem Herd wird das Öl heiß. Das Gebläse der Dunstabzugshaube arbeitet geräuschvoll.
Kurze Zeit später zischt es, der Ochsenschwanz schmort im heißen Fett, bräunt zusammen mit dem Suppengemüse und der kleingeschnittenen Zwiebel. Ein Viertel Liter Rotwein beendet den Schmorvorgang mit lautem Zischen, ein Liter Wasser und diverse Gewürze kommen dazu, Deckel drauf …

Szene 2:

Zwei Stunden später. Die Suppe ist fertig. Der Topf wird zusammen mit anderen Lebensmitteln transportgerecht verstaut. Die Tochter verlässt das Haus.

2. Akt: Heiligabend (2)

Ort der Handlung: ein Wohnzimmer mitten im Ruhrgebiet
Akteure: Mutter und Tochter

Szene 1: Dinner for Two

Vier Kerzen brennen am Adventskranz. Mutter und Tochter sitzen am Tisch. Sie löffeln Ochsenschwanzsuppe, essen französisches Landbrot dazu, trinken ein Glas Rotwein.

Mutter: "Die Suppe ist besser als die, die ich sonst gekocht habe ..."

Die Tochter freut sich über dieses besondere Kompliment ...

Szene 2: Bescherung

Mutter: "Guck mal, so eine Schleife hatte ich auch ...",

Das Geschenk für die Mutter ruft Erinnerungen wach.



Das Buch ist ein Spontankauf der Tochter. Sie sieht es im Schaufenster einer Buchhandlung, als sie auf den Bus wartet. Die Anzeigetafel zeigt noch 5 Minuten Wartezeit. Das reicht für dein Einkauf.

Die Tochter freut sich, dass sich die Mutter freut ...

VORHANG - PAUSE
26.12.06 15:40


Es duftet ...

... weihnachtlich.

Der Apotheker meines Vertrauens wünschte mir bereits gestern ein schönes Weihnachtsfest und packte geheimnisvolle Dinge in die Tüte. Darunter ein Vierfarben-Kugelschreiber und fünf kleine Tütchen ...

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(c)ladybird

Was zunächst wie ein weihnachtlich verpacktes Erfrischungstuch aussah, erwies sich bei genauerem Lesen der Verpackungsaufschrift als Dufttuch für die Heizung.

Nun riecht es in meinem Wohnzimmer wie am Glühweinstand auf dem Weihnachtsmarkt, wo ich gestern den erfolgreichen Abschluss der Weihnachtseinkäufe mit einem Becher Eierpunsch feierte.
24.12.06 11:18





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