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Hamburg (via Frankfurt) - Anreise

Früh morgens um 4 Uhr starten wir im Westen und fahren gen Süden, um mit dem Zug in den Norden zu reisen.

Die A 3 liegt noch lange im Dunkeln, historische Schlösser sind angestrahlt, leuchten im Morgengrauen.

Im Süden von Frankfurt, in einem Netz von Wohnstraßen jenseits der Bahnstrecke, entdecken wir einen Parkplatz, den wir ohne Anwohnerausweis benutzen dürfen.

Den Bahnhof Frankfurt/Süd erreichen wir von hier zu Fuss, bei der Ankunft dort ist es 7 Uhr.

Wir kaufen einen Kaffee und drei Laugen-Brezel, unser Frühstück.

Der Zug ist auf der Anzeigetafel im Bahnhofsgebäude nicht angekündigt.

Gleis 8 ist für Fernzüge reserviert, dort wird der Zug bereits von anderen Reisenden ungeduldig erwartet.

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"Der Sonderzug "TEE Diplomat" von Stuttgart und Mannheim, planmäßige Abfahrt um 7.56 Uhr, hat Einfahrt nach Gleis 8"


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Er kommt ...

Unsere Plätze sind in Wagen 3 reserviert, wir sinken in weichgepolsterte, großzügige Sitze, unsere Köpfe ruhen auf kleinen Kissen in cremefarbenen Bezügen, die Beine haben reichlich Platz, die Füsse stehen auf weichem Teppichboden.

Während wir unsere Jacken ausziehen, hat sich der Zug bereits nahezu geräuschlos in Bewegung gesetzt.

Komfort der 1. Wagenklasse.

4 Stunden entspanntes Reisen.

Hamburg - wir kommen.
1.5.06 22:40


Hamburg (via Frankfurt) - Der Zug

Die Züge des TEE (Trans-Europ-Express) wurden 1957 auf den Strecken der europäischen Eisenbahngesellschaften in Betrieb genommen. Sie verkehrten zwischen den Staaten der ehemaligen EWG mit unterschiedlichen Antriebsfahrzeugen jedoch mit einheitlicher Lackierung rot-beige. Die Züge führten ausschließlich Wagen der 1. Wagenklasse.

Wir fahren in den original 1. Klassewagen des legendären Schnellzuges. Es gibt Großraum- und Abteilwagen. Wir sitzen im Großraumwagen.

Gezogen wird der TEE von einer Lok der Baureihe 103, die Geschwindigkeiten bis zu 200 km/h ermöglicht.


Die Lok


Der Lokführer
1.5.06 23:09


Hamburg (via Frankfurt) - Die Fahrgäste

In der Mehrzahl sind die Fahrgäste männlich.

- Hobbyeisenbahner jeglichen Alters
- Väter und Großväter
- Söhne und Enkel
- alleinreisende Männer jenseits der Pensionsgrenze

Aber es gibt auch

- Ehepaare mit Rucksack und Wanderschuhen
- Familien mit Kindern im Grundschulalter

sowie

- das kleine Kind und mich ...

Viele Männer haben die Kameratasche geschultert, eine zweite Kamera ruht auf der gerundeten vorderen Körperpartie. Sie wirken gelassen.

Die Gelassenheit verwandelt sich nur dann in Hektik und Kampfgeist, wenn es darum geht, den Platz in der ersten Reihe des Bahnsteigs zu ergattern und die immer wieder gleiche Ansicht des Zuges auf die Speicherkarte der Kamera zu bannen.
1.5.06 23:31


Hamburg (via Frankfurt) - Hannover

Fotostopp.

Bereits Minuten vor der Ankunft in Hannover werden die Fahrgäste, die ein Foto machen wollen, in den vorderen Zugteil gebeten.

Der Aufenthalt in Hannover muss auf 5 Minuten begrenzt werden, der Zuglauf im Streckennetz der Deutschen Bahn darf nicht durcheinander gebracht werden.

Kaum hat der Zug angehalten, stürzen die Menschen aus dem Zug, rennen nach vorn, kämpfen um die besten Plätze für Stative und Kameras. Unzählige Male wird die gleichgültig dastehende Lok abgelichtet, die Zeit drängt.

Nach weniger als 5 Minuten gibt die Lok ungeduldig Signale, Bahnhofspersonal und Reiseleiter drängen die Menschen zurück in den Zug, Kinder auf Entdeckungsreise werden eilig zurückgerufen, man hört unzufriedenes Murren, nicht jeder hat sein Wunschmotiv finden können.

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Hannover Hbf

Während die Kameras wieder verstaut werden und zahlreiche Reisenden in den Speisewagen wandern oder den mitgebrachten Nudelsalat auspacken, gleitet der Zug erneut nahezu geräuschlos über die Schienen.

TEE "Diplomat" nimmt Kurs auf Hamburg.

Der Reiseleiter verteilt Tagesfahrkarten für den Hamburger Nahverkehr.

Planmäßige Ankunft Hamburg Hbf: 12.06 Uhr
1.5.06 23:57


Plan A für Mittwoch, 3.5.2006
Stand: 2.5.2006 - ca. 16 Uhr

Nach einem gemütlichen Frühstück in netter Gesellschaft ergreife ich den Rotstift und korrigiere die Abiturarbeiten meiner (ehemaligen) LK-Schüler, denen ich die aktuelle Stundenplangestaltung und den morgigen freien Tag verdanke.

Im Laufe des Vormittags, sobald mir der Kopf raucht, trage ich selbigen zur Friseurin meines Vertrauens, die ihn abkühlt und anschließend die schoko-braunen Strähnen mit der Schere wieder in eine passable Form bringt.

Auf diese Weise positiv gestimmt, eile ich zurück an den Schreibtisch und laufe bei mäßigem westlichen Wind mit meiner Yacht aus dem Hafen von Schilksee in Richtung Gelting aus, zu einer Fahrt auf der Übungskarte 30 unter Zuhilfenahme von Kursdreieck, Bleistift und Zirkel.

Nachdem ich herausgefunden habe, wie der Gezeitenstrom mittags gegen 12.00 Uhr MESZ bei Elbe Feuerschiff nach Richtung und Stärke setzt, lehne ich mich entspannt zurück und genieße eine Tasse Kaffee in angenehmer Gesellschaft.

Die weitere Planung des Tages geht von Unterrichtsvorbereitungen für den nächsten Tag über Wäschewaschen bis hin zu Hausputz.

Kursänderung => Plan B
Stand: 2.5.2006 - 22 Uhr

Frühstück wie geplant.

Aufgrund gleichzeitig durchgeführten, angestrengten Überlegungen, welche Möglichkeiten es gibt, auch ohne Fahrt in die Werkstatt und Inanspruchnahme einer Hebebühne, das Preis-Leistungsverhältnis eines gebrauchten Kleinwagens zu überprüfen, beginnt mein Kopf bereits vor Ergreifen des Rotstifts zu rauchen.

Ein Besuch bei der Friseurin meines Vertrauens kollidiert terminlich mit dem Besichtigungstermin selbigen gebrauchten Kleinwagens, der mit seiner jetztigen Besitzerin für die Mittagszeit vereinbart wurde.

Statt am Schreibtisch mit meiner Yacht den Hafen von Kiel-Schilksee zu verlassen, steuere ich mein Maschinenfahrzeug auf die andere Rheinseite und stürze mich gemeinsam mit dem großen Kind in das Abenteuer "Gebrauchtwagenbesichtigung mit anschließener Probefahrt"

Über die weiteren Verlauf des Tages wage ich keinerlei Spekulationen.

Mit erneuten, kurzfristigen Kursänderungen ist zu rechnen.

Ich werde berichten.
2.5.06 23:44


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